Projekt „Saving Wildcats“ - Teil 3 von 4

Bei dem von der Royal Zoological Society of Scotland geleitete Partnerschaftsprojekt „Saving Wildcats“ hofft man, ab 2023 die erste Gruppe von etwa 20 Wildkatzen im Cairngorms-Nationalpark freilassen zu können, um die Population der Schottischen Wildkatzen - ihre ganz eigenen Highland-Tiger - zu regenerieren. Dies wäre das erste Mal, dass Wildkatzen im Vereinigten Königreich in die freie Wildbahn entlassen werden, und das Projektteam hat hart daran gearbeitet, um sicherzustellen, dass diese geplante Freisetzung so erfolgreich wie möglich ablaufen kann.

Die Paarungszeit 2022, die erste im Rahmen des Projekts, verlief bisher äußerst erfolgreich. Mehrere Würfe wurden in einem speziellen Zentrum für die Erhaltungszucht zur Freilassung in einem nicht öffentlichen Bereich im Highland Wildlife Park geboren.  

Neben dem Ex-situ-Zuchtprogramm - der Teil, den wir innerhalb des Parks durchführen können - hat das In-situ-Außenteam zahlreiche Vorbereitungen in den potenziellen Freilassungsgebieten getroffen, um Bedrohungen zu verringern und sicherzustellen, dass die Gebiete für die ausgewilderten Wildkatzen geeignet sind.

Lou and Jamie walking through Glen Tromie looking for potential release sites

Dazu gehören zahlreiche ökologische Bestandsaufnahmen, einschließlich groß angelegter Beobachtungen der Freilassungsorte und der umliegenden Gebiete mit Hilfe von Wildkameras. Wildkameras sind Digitalkameras, die mit einem Infrarot-Bewegungssensor ausgestattet sind, der durch Wärme und Bewegung ausgelöst wird. Wenn die Kamera ein Tier erkennt, zeichnet sie ein Bild oder ein Video auf der Speicherkarte auf, das später abgerufen werden kann, wie z. B. das Foto von der Löffelente und ihren Entenküken unten. Diese praktischen Geräte können im Gelände gelassen werden, um ein Lebensraumgebiet mehrere Wochen lang kontinuierlich zu beobachten, sodass unser Außenteam die verschiedenen Arten, die in dem Gebiet leben, überwachen kann. 

A Shoveler and her ducklings caught on a camera trap

Das Team führt auch spezielle Erhebungen zu bestimmten Arten durch, z. B. für kleine Säugetiere, Wühlmäuse und Kaninchen. Bei diesen Erhebungen werden weite Strecken zurückgelegt und nach Anzeichen wie Futterresten, Ausläufen und Kot gesucht.  

Lou searching for Water Voles along Glen Tromie

Das Projekt „Saving Wildcats“ und ihr Außenteam sind sehr dankbar für ihre Stiefel von Muck Boot, die ihre Füße in den unberechenbaren und oft regnerischen schottischen Highlands trocken halten! Lou, die unten abgebildet ist, ist ein erfahrenes Mitglied des Teams und liebt ihre Derwent II Kurzstiefel. Sie sagt, sie sind nicht nur toll, um den Regen abzuwehren, sondern ihre Füße haben es darin auch bequem, wenn sie jeden Tag stundenlang von einem abgelegenen Wildkamerastandort zum nächsten läuft.

Lou, in a pair of Derwent II Short Boots attaching a camera trap to a tree

Über das Projekt „Saving Wildcats“ 

Das Projekt „Saving Wildcats“ wird von der Royal Zoological Society of Scotland (RZSS) in Zusammenarbeit mit NatureScot (ehemals Scottish Natural Heritage), Forestry and Land Scotland (FLS), der Cairngorms National Park Authority (CNPA), Norden's Ark und Junta de Andalucía geleitet.  

Das Projekt wird aus Mitteln des LIFE-Programms der Europäischen Union und mit der großzügigen Unterstützung der Garfield Weston Foundation, des National Trust for Scotland, des People's Trust for Endangered Species und des European Nature Trust finanziert. 

Mehr über das Projekt „Saving Wildcats“

Teil 1

Teil 2

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