Interview mit Hundefotografin Megan Williams

Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Ich bin jetzt seit über 6 Jahren als Fotografin tätig und alles begann damit, dass ich Fotos von meinem Cocker Spaniel-Arbeitshund Woody machte. Ich verbrachte meine ganze Zeit damit, ihm mit der Kamera zu folgen und seine Posen und Action-Aufnahmen zu üben. Später wurde das zu meinem Beruf und inzwischen habe ich Tausende Hunde und andere Tiere fotografiert, da ich mich auf Tierfotografie spezialisiert habe. Ich habe jetzt auch einen Cockapoo namens Wilma, und da ich in den Cotswold auf dem Land lebe, verbringe ich die meiste Zeit mit ihnen draußen, im Schlamm und genieße die Aussicht.

Welche Kamera ist am besten?

Man braucht keine ausgefallene Ausrüstung, die meisten von uns haben ja sowieso immer eine Kamera, wenn wir das Handy in der Tasche haben; damit kann man großartige Erinnerungen festhalten, auf die man später zurückblicken kann. Außerdem ist ein Handy leicht und einfach mitzunehmen, wenn man Gassi geht.

Wie bringt man Hunde dazu, zu posieren?

Den Hunden sollte es Spaß machen, wenn sie glücklich sind, ist man es auch. Sie werden nichts umsonst tun, daher würde ich immer dazu raten, ein paar Leckerbissen oder ihr Lieblingsspielzeug mitzunehmen, damit man sie belohnen kann, nachdem sie für ein Foto posiert haben. Dann kann man sie bitten, sich zu setzen und die Belohnung über den Kopf halten, so dass sie direkt in die Kamera schauen. Meine Hunde haben schnell gelernt, dass sie nur dort sitzen müssen, wo ich es ihnen sage und schön können sie einen leckeren Snack genießen.

Für die meisten Aufnahmen würde ich empfehlen, sich auf Augenhöhe der Hunde zu begeben. Das kann bedeuten, dass man im Schlamm sitzt, aber die Bilder sehen so viel besser aus, wenn man sie aus ihrer Höhe aufnimmt. Am Anfang kann es sein, dass die Hunde vielleicht aufgeregt sind und nicht stillsitzen, weil der Besitzer sich ungewöhnlich verhält und sich zu ihnen hinhockt, aber irgendwann hören sie auf das Kommando "Bleib" und man kann ein paar Schritte weggehen, um das perfekte Foto zu schießen.

Wenn sie ein wenig zappelig sind und es zu spannend finden, fotografiert zu werden, ist auch das in Ordnung, es ist gut, dass sie so glücklich sind. Man kann einen Freund mitbringen, der die Leine von einer Seite hält, damit sie nicht weglaufen können. Oft halten Hunde auch eine Sekunde länger still, wenn sie etwas vom Boden entfernt sind. Nicht zu hoch, damit sie nicht runterspringen und sich verletzen, sondern auf einem umgestürzten Baumstamm oder auf einer Bank, das kann eine tolle Requisite für ein Foto sein und die Chancen auf ein erhöhen, bevor die Hunde zum Spielen losrennen. Man kann sich aber auch einfach auf die Action-Aufnahmen einlassen, manche Hunde rennen am liebsten wie vom Blitz getroffen herum, was im Nachhinein genauso unterhaltsam sein kann.

Wie mache ich eine gute Action-Aufnahme von meinem Hund?

Am einfachsten ist es, wenn der Hund geradlinig auf dich zuläuft. Du kannst ihnen einfach „Bleib!“ befehlen und sie dann rufen oder lass sie von einem Freund an der Leine führen, so dass sie aus einer gewissen Entfernung zu dir laufen können. Manchmal hilft es, wenn sie neben dir laufen, weil sie ein Spielzeug möchten. Man braucht eine schnelle Verschlusszeit und sollte so viele Aufnahmen auf einmal machen wie möglich. Das bedeutet, man erhält eine Kombination verschiedener Schritte oder ein paar mit der heraushängenden Zunge des Hundes, und zwischen all diesen Aufnahmen sollte das perfekte Bild sein. Es braucht vielleicht ein bisschen Übung, bis alles perfekt ist, aber ich bin mir sicher, dass es dem Hund nichts ausmacht, herumzulaufen und Spaß zu haben.

Wie fotografiere ich meinen Hund am besten, wenn er schwarzes Fell hat?

Besonders bei dunkleren Hunden kann es schwierig sein, sie in hellem Sonnenlicht zu fotografieren, ohne dass alle Details ihres Fells verloren gehen. Der Hund sollte immer in Richtung der Sonne blicken, so dass kein Schatten auf sein Gesicht fällt und nicht die Hälfte im Sonnenlicht und die andere Hälfte im Schatten ist. Wenn du an wirklich hellen Tagen immer noch Probleme hast, such dir einen großen Baum und stell dich in dessen Schatten. Das heißt, es ist immer noch heller Tag, aber es gibt keine hellen Bereiche auf dem Hund und man kann seine Augen und sein Gesicht perfekt sehen.

Welche Muck Boots sind deine Favoriten?

Ich würde sagen, mein Favorit sind die Arctic Sport II für Damen; es gibt nichts Schlimmeres, als während eines langen Spaziergangs kalte Zehen zu haben, aber in diesen Schuhen passiert das garantiert nicht. Sie sind nicht klobig oder schwer, sondern legen sich schön um die Waden und sind die bequemsten Stiefel, die ich besitze! Wenn ich also auf Fotoshootings unterwegs bin und durch schlammige Felder und Bäche laufe, fühlt es sich an, als hätte ich zu Hause meine gemütlichen Hausschuhe an. Ich habe auch ein Paar der Arctic Weekend-Stiefel, die ähnlich sind, aber nicht ganz so hoch geschnitten sind, wenn jemandem das lieber ist. Was ich außerdem noch an den Stiefeln liebe: ganz egal was ich für Socken anhabe, sie rutschen nicht herunter, was unangenehm sein kann. Wenn man den ganzen Tag im Freien arbeitet, ist die richtige Kleidung so wichtig. Wenn die Schuhe perfekt sind, heißt das, dass die Fotoshootings nicht unterbrochen werden müssen.

Lieblingsplätze in den Cotswolds für Spaziergänge mit Hunden?

Einige meiner Lieblingsplätze, die ich mit den Hunden besuche, sind Westonbirt Arboretum, Cirencester Park, Lower Slaughter, Castle Combe und viele mehr. Es gibt so viele wunderschöne Orte, an denen Hunde willkommen sind. Im Sommer würde ich die Cotswold Lavender Farm vorschlagen, wo man mit den Hunden in lila Feldern spazieren gehen kann; am Anfang des Jahres sind die Rococo Gardens in Painswick zu empfehlen, die dann von Schneeglöckchen wie ein Schleier überzogen sind, ebenfalls sehr gut für Hunde geeignet. Natürlich muss jede gute Wanderung mit einem Mittagessen im Pub oder Tee und Kuchen in einem Café enden, die es hier zur Genüge gibt.